Die Sammlung des Rijksmuseums umfasst etwa 1 Million Objekte aus den Jahren 1200 bis 2000.
8.000 Objekte werden ständig der Öffentlichkeit gezeigt.
In unserem Museumsführer können Sie virtuell am Bildschirm durch das Museum gehen. Unten finden Sie einige der Ausstellungsstücke in hochauflösenden HD-Fotos und mit ausführlichen Beschreibungen.
Der virtuelle Rundgang beginnt in der Ehrengalerie mit Blick auf Rembrandts „Nachtwache“. Sie können sich frei im Museum bewegen.
Viel Spaß bei Ihrem Rundgang
Im Mittelpunkt stehen rund 2.000 Gemälde aus dem so genannten Goldenen Zeitalter“ der Niederlande.
Zu den bekanntesten Gemälden gehören sicherlich „Die Nachtwache“ von Rembrandt Harmensz van Rijn (1642) und „Magd mit Milchkrug“ des holländischen Künstlers Johannes Vermeer.
Diese Periode der kulturellen Blüte der Niederlande umfasst ziemlich genau das 16. Viele weltberühmte Künstler wie Frans Hals, Johannes Vermeer, Jacob van Ruisdael, Jan Stehen und natürlich Rembrandt und seine Schüler prägten diese Epoche.
Das Besondere: Es waren nicht nur einige wenige Ausnahmekünstler, die für die Eliten der holländischen Gesellschaft arbeiteten. Im Bereich der Malerei wurden jährlich etwa 75.000 Gemälde geschaffen. Zeitweise gab es in Antwerpen mehr Maler als Bäcker oder Metzger. Die Kunst war in der breiten Bevölkerung angekommen und ein selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens.
Neben den berühmten Gemälden zeigt das Museum auch Möbel, Porzellan und beispielsweise zahlreiche Schiffsmodelle, Teile des englischen Kriegs- und Flaggschiffs HMS Royal Charles, asiatische Kunst aus den ehemaligen Kolonialgebieten und vieles mehr.
Wir empfehlen daher, ein Online Ticket so früh wie möglich zu kaufen. So ist es wahrscheinlicher, dass ein Ticket für Ihre Wunschzeit verfügbar ist.
Im Jahr 2026 präsentiert das Rijksmuseum zwei bedeutende Fotoausstellungen, die sich mit Bildmanipulation und dokumentarischer Fotografie befassen.
Die Ausstellung „FAKE!“ zeigt rund 50 historische Fotografien aus der eigenen Sammlung und widmet sich der Frage, wie Bilder schon lange vor Photoshop und KI manipuliert wurden. Bereits ab etwa 1860 entstanden durch Schneiden, Kleben und Überzeichnen sogenannte Fotocollagen und Fotomontagen.
Die Werke reichen von humorvollen Fantasiebildern mit übergroßen Tieren oder Gemüse bis hin zu politisch motivierten Arbeiten, etwa von John Heartfield, der mit Fotomontagen Kritik am NS-Regime übte. Die Ausstellung verdeutlicht, dass „Fake-Fotos“ keine Erfindung des digitalen Zeitalters sind, sondern bereits vor über 100 Jahren gezielt zur Unterhaltung oder politischen Botschaft eingesetzt wurden.
Diese Ausstellung widmet sich dem einflussreichen niederländischen Fotografen Ed van der Elsken, einem Pionier der Street Photography. Gezeigt werden bekannte und bislang unveröffentlichte Fotografien, Kontaktbögen, Briefe, Notizen, Buchentwürfe und Filmfragmente.
Van der Elsken dokumentierte über vier Jahrzehnte sein eigenes Leben sowie das urbane Alltagsgeschehen mit einem sehr persönlichen, direkten Stil. Grundlage der Ausstellung ist sein vollständiges Werkarchiv, das 2019 vom Rijksmuseum und dem Nederlands Fotomuseum erworben wurde.
Das Rijksmuseum setzt 2026 einen klaren Schwerpunkt auf Fotografie – mit einer Ausstellung zur Geschichte der Bildmanipulation lange vor dem digitalen Zeitalter sowie einer umfassenden Retrospektive eines der bedeutendsten niederländischen Fotografen des 20. Jahrhunderts.
Wir empfehlen daher, ein Online Ticket so früh wie möglich zu kaufen. So ist es wahrscheinlicher, dass ein Ticket für Ihre Wunschzeit verfügbar ist.
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Das markante Gebäude des Rijksmuseums wurde 1885 fertiggestellt. Es wurde von Pierre Cuypers entworfen und schon damals von als Museumsgebäude geplant.
-> Hier finden Sie mehr Informationen und Bilder zum Gebäude des Reichsmuseums