Metro GVB Amsterdam

Die Logos der Metro Amsterdam und der Betreibergesellschaft GVB zeigen den Weg zu Haltestellen

Metro (U-Bahn) in Amsterdam:
Infos, Tickets, Streckennetzplan & Tipps für Passagiere

Die Amsterdamer U-Bahn (niederländisch: Amsterdamse metro), bedient Amsterdam und die umliegenden Gemeinden Diemen, Amstelveen und Ouder-Amstel.
Betrieben wird die Metro von der städtischen Gesellschaft GVB, die auch den Verkehr der Straßenbahnen, Stadtbussen und Fähren organisiert.

Das Metrosystem in Amsterdam ist, verglichen mit z.B. Paris oder London, relativ neu. Erst 1977 ging die erste Strecke in Betrieb.

Inhalt

Fahrkarten im Nahverkehr von Amsterdam:
Welches Ticket passt am besten für Sie?

Ob eine Einzelfahrt per E-Purse bzw. OV Karte, Tagesticket oder „Amsterdam Travel Card“, hier finden Sie wichtige Informationen & aktuelle Preise. So können Sie schnell und einfach das passende Ticket für Ihren Amsterdam Aufenthalt finden.
Wenn Sie sich schon vorab informieren, welches Ticket am besten für Ihre Reise passt, dann spart dies Geld, Zeit und Stress vor Ort.

Unser Tipp für Eilige – wenn Sie sich nicht mit dem Tarifsystem und den Fahrkartenautomaten auseinandersetzen möchten:

Die Tages- oder Mehrtageskarte der städtischen Verkehrsgesellschaft GVB ist für die meisten Besucher der Stadt die beste Wahl. Mit dieser Karte können Sie Metro (U-Bahn), GVB Linienbusse, Straßenbahn (Tram) und Fähren während der gesamten Gültigkeitsdauer (1-7 Tage) kostenlos und unbeschränkt nutzen.
Die Karte ist für eine europäische Metropole sehr günstig. Sie kostet 2021, je nach Gültigkeitsdauer, zwischen 5,30 Euro und 8,50 Euro pro Tag.

Praktisch:
Sie können die Karten online vorab und ohne Aufpreis über diese deutschsprachige Webseite kaufen. So müssen Sie sich vor Ort nicht mehr mit Fahrkartenautomaten und Tarifsystemen auseinandersetzen.
Das spart Zeit und Nerven – schließlich gibt es in Amsterdam besseres zu tun …

Das Metronetz heute: Linien und Streckennetzplan

Die Metro in Amsterdam besteht aktuell (Stand 2021) aus fünf Linien und 59 Haltestellen.
Die Nummerierung der Linien beginnt mit der 50. So erscheint das Streckennetz auf den ersten Blick komplexer als es tatsächlich ist.
Die Linie 52 (auch Noord/Zuidlijn) wurde im Sommer 2018 fertiggestellt. Sie verläuft von Bahnhof Zuid Richtung Norden über den Hauptbahnhof bis zur Station Noord.

Ein Großteil der Metro Strecken verlaufen oberirdisch (Bild: F.Heijnen, CC 2,0 Lieznz)



Vier der fünf Linien haben Ihren Ausgangspunkt am Bahnhof Amsterdam Centraal.

Linie 50

Linie 50 verbindet den südöstlichen mit dem westlichen Bezirk der Stadt, ohne die Innenstadt zu durchqueren.
Die Linie 50 wird auch Ringlijn (Ringlinie) genannt. Sie ist die einzige Linie, die nicht über den Hauptbahnhof Amsterdam Centraal führt.
Die Endhaltestellen sind „Isolatorweg“ im Nodwesten und „Gein“ im Südwesten. Mit der Haltestelle „Bijlmer Arena“ bedient sie auch das bekannte Fußballstadion Johan-Cruyff-Arena.

Die Haltestelle „Bijlmer ArenA“ der Linien 50 und 54 liegt nahe der Johan-Cruyff-Arena (ehemals Amsterdam Arena). Sie ist außerdem ein wichtiger Durchgangsbahnhof der niederländischen Eisenbahn (Bild: F. Romero, CC 2.0 Lizenz)

Linie 51

Die Linie 51 beginnt am Hauptbahnhof „Amsterdam Centraal“ in der Innenstadt. Dabei verläuft die Strecke im ersten U-Bahntunnel vom Hauptbahnhof bis zur Haltestelle „Amstel“.

Änderung der Linienführung
Seit 2020 biegt die Linie M51 nicht mehr am Südbahnhof „Zuid“ in Richtung Südwesten (Endhaltestelle „Amstelveen“) ab, sondern läuft parallel zur Linie 50 zu Endhaltestelle „Isolatorweg“.

Linie 52

Die neue Linie 52 verläuft zum Bahnhof Zuid oder Richtung Norden zur Station Noord. Mit dem Bau der Linie Metrolinie M52 (auch Noord/Zuidlijn) wurde im Jahr 2002 begonnen. 2018 wurde sie fertiggestellt.

Die Station „Europaplein“ der Linie 52. Die Metrolinie wird auch Noord-Zuidlijn (deutsch „Nord-Süd-Linie“) genannt und wurde 2018 fertiggestellt. (Bild: Johan Wieland, CC BY-ND 2.0 Lizenz)

Sie verläuft von Bahnhof Zuid Richtung Norden über den Hauptbahnhof bis zur Station Noord. Damit ist sie die erste Linie, die den IJ (Meeresarm der Zuiderzee) durch einen Tunnel unterquert und damit die nördlichen Stadteile an das U-Bahn Netz anbindet.
Eine Verlängerung der Linie 52 in Richtung Süden bis zum Flughafen Amsterdam Schiphol ist geplant.

Linien 54 und 54

Die Linien 53 und 54 bieten eine Verbindung von der Innenstadt zu den Gebieten Diemen, Duivendrecht im Südosten.

Metro Amsterdam

Die GVB Metro Amsterdam bietet schnelle und günstige Verbindungen. Sie ist vor allem praktisch, wenn Sie größere Strecken schnell bewältigen möchten. (Bild: Tom Page, CC 2.0 Lizenz)

Streckennetzplan / Karte zum Download

Download
Karte: Metrolinien in Amsterdam / Streckennetzplan (250kByte)

Download:
Karte – Metrolinien und Straßenbahnlinien in Amsterdam / Streckennetzplan (Stand 2020 / 2021)

Ein paar Worte zur Geschichte der Metro in Amsterdam

Die Metro in Amsterdam ist im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen wie London oder Paris noch sehr jung.
Erste Ideen für eine U-Bahn gab es in Amsterdam bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Doch Wirtschaftskrise und der 2. Weltkrieg machten diesen Ideen einen Strich durch die Rechnung.
Wachsender Wohlstand nach dem Krieg und die damit verbunden Motorisierung der Bevölkerung ließen die Verkehrsprobleme nicht nur in Amsterdam wachsen. Viele Städte in Europa begannen nun die Vorkriegspläne umzusetzen. Ende der 50er Jahre wurde z.B. mit dem Bau der Metro in Lissabon begonnen.

Der Bau beginnt

Amsterdam begann ernsthaft in den 60er Jahren die U-Bahn zu planen. Der erste Plan beinhaltete ein Metronetz mit 4 Linien, dass viele der bestehenden Straßenbahnlinien ersetzen sollte.
1970 wurde dann mit dem Bau der Oostlijn (Ostlinie) begonnen, die das Stadtzentrum mit den östlichen Stadtteilen Bijlmermeer und Amstel verbindet. Auch hier war schon ein Teil der Strecken, vor allen außerhalb der Innenstadt, oberirdisch.
Da Amsterdam als Stadt ohne Autoverkehr eine Vorreiterrolle einnehmen wollte, wurde das Metronetz aber auch z.B. die Fahrradinfrastruktur deutlich ausgebaut. So hat sich Amsterdam bei dem Thema „Mobil ohne Auto“, auch dank seiner modernen U-Bahn, eine Spitzenplatz unter den europäischen Metropolen gesichert.

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